• Generalversammlung des Hauseigentümerverband Dietikon-Urdorf

Generalversammlung des Hauseigentümerverband Dietikon-Urdorf

14.04.2018     hs

Die Generalversammlung des HEV Dietikon-Urdorf stand ganz im Zeichen der Kontinuität. Die bisherigen Vorstandsmitglieder, Delegierten und Revisoren wurden mit Akklamation in ihren Ämtern bestätigt und der Verbandsbeitrag in bisheriger Höhe belassen.

Der diesjährige Gastreferent an der Generalversammlung des Hauseigentümerverbandes Dietikon-Urdorf, Herr Simon Hofmann, Statthalter und Präsident des Bezirkrat Dietikon, im Amt seit 2017, gab einen Einblick in ein Amt, mit welchem die meisten der knapp neunzig anwesenden Hauseigentümer noch nie oder kaum je in Kontakt waren und kommen werden. Im Gegensatz zu den vergleichbaren Ämtern in anderen Kantonen, sind im Kanton Zürich kaum öffentliche oder repräsentative Pflichten mit diesem Amt verbunden. Ein grosser Teil der Arbeit, die er mit seinen 12 mehrheitlich juristisch gebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erledigen hat, machen die Bussenverfügungen für Übertretungen, insbesondere jene des Strassenverkehrs, aus. Berührungspunkte mit den Hauseigentümern sind vorhanden bei Übertretungen im Baurecht, z.B. bei unbewilligten Baumassnahmen. Zum Arbeitsgebiet gehören auch die Aufsicht von Feuerwehr und Gemeindepolizei und die Vertretung des Kantons bei grösseren Bränden. Als Präsident des Bezirksrats ist insbesondere die Aufsicht über die Gemeinden zu erwähnen oder im 3er-Gremium die richterliche Funktion bei Rekursen (KESB, Gemeindebeschlüsse).

Vorgängig zu diesen interessanten Ausführungen wurden die Generalversammlungs-Traktanden des Vereins behandelt. In Ergänzung zum Jahresbericht, der auf der Internetseite www.hev-dietikon-urdorf.ch eingesehen werden kann, ging der Präsident Hans Schenk nochmals auf das Gesamtprojekt Limmattalbahn ein, welches vom Verband positiv beurteilt und unterstützt wird. Der Vorstand sieht das Projekt mit seinen flankierenden Massnahmen im Bereich des motorisierten Individualverkehrs, welche die Zentren Dietikon und Schlieren entlastet, als unbedingt notwendig an. Es wäre ein Schildbürgerstreich, es im heutigen Zeitpunkt zu stoppen, nach dem schon viele kostspielige Aufwendungen, so die ganze Planung, angefallen sind. Nach der Genehmigung der positiv ausgefallenen Jahresabrechnung und dem Budget musste der Vorstand wieder für drei Jahre gewählt werden. Weiterhin setzt er sich zusammen aus Frank Götschmann, Brigitta Johner, Martin Romer, Hans Schenk, welcher auch als Präsident bestätigt wurde, Ursula Suter, Stephan Wittwer und Susanne Wyss, die das Sekretariat und die Finanzen betreut. Unter Varia wies der Präsident auf die bei Bund und Kantonen laufenden gesetzlichen Arbeiten im Zusammenhang mit der CO2-Reduktion und alternativen Energien hin, die zu hohen Kosten für Hauseigentümer, aber auch zu höheren Mieten führen werden. Die von BRin Doris Leuthard angedachten zusätzlichen Massnahmen, falls die gesetzten Ziele verfehlt werden, laufen sogar auf ein faktisches Verbot von Oel- und Gasheizungen hinaus. Nach weiteren Hinweisen zur überarbeiteten Homepage und zu Veranstaltungen konnte der Präsident zum abschliessenden Imbiss einladen, der die Versammlung abrundete.

Der Vorstand