• Kein Finanzdebakel beim Limmattalspital

Kein Finanzdebakel beim Limmattalspital

13.10.2017    

Der Hauseigentümerverband Dietikon-Urdorf hat zu einer Besichtigung der Baustelle des Spitals Limmattal eingeladen. Die Anmeldungen waren zahlreicher, als die Anzahl Teilnehmer, welche von der Bauherrschaft zur Führung zugelassen worden sind. Ob eine weitere Führung im Frühjahr 2018 möglich ist, steht derzeit noch nicht fest, da die Führungen sehr gefragt sind.

Es werde kein Finanzdebakel beim Neubau des Spitals Limmattal geben, wie dies beim Spital Triemli der Fall sei. Dies führte bei seinem Einführungsreferat der Spitaldirektor Thomas Brack vor den 50 Mitgliedern des Hauseigentümerverbandes Dietikon-Urdorf aus, welche sich zu einem Rundgang durch die Baustelle des Neubaus getroffen haben. Zuerst sei ein Business-Plan erstellt worden, aus welchem hervor ging, welche Investitionen verkraftet und verzinst werden können. Mit diesen Vorgaben, einem Investitionsvolumen von maximal 270 Millionen Franken, mussten dann die Planer auskommen. Nach den Ausführungen zum Neubau, zur Planung, Organisation und Finanzierung führten Vertreter des Totalunternehmers zusammen mit Herrn Brack die Anwesenden durch den Neubau. Für manche war es etwas schwierig, sich den Endausbau vorzustellen, da die Zwischenwände und Abtrennungen teils noch fehlen. Umso mehr kam die Grösse der Geschossflächen zur Geltung. Beeindruckend waren auch die bereits eingebauten technischen Installationen von Heizung, Lüftung, Sanitär, welche um ein Vielfaches grösser sind, als dies die Eigentümer von ihrem Eigenheim kennen. Im Geschoss der stationären Patienten wurde mit Zufriedenheit zur Kenntnis genommen, dass alle Zimmer nur für zwei Patientenbetten ausgelegt sind, auch wenn alle sich wünschen, sie nie benutzen zu müssen. Fertig waren bereits die Nasszellen in den Zimmern, welche komplett ausgebaut angeliefert wurden - nur die Zahngläser fehlten noch.

Nach dem Rundgang konnten sich die Teilnehmer bei einem Apéro noch über die Eindrücke austauschen und den anwesenden Baufachleuten Fragen stellen, was rege genutzt wurde.

Der Vorstand